Do-Ton

Sinfonisches Blasorchester

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DO-Ton bestreitet zusammen mit dem Schüler-Eltern-Lehrer-Chor sein Jahreskonzert im Lünener Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.

In der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Lünen gabs am 03.12.2011 wieder Einiges zu hören. In Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Chor mit dem langen, aber gerechtfertigten Namen „Schüler-Eltern-Lehrer-Chor“ (S.E.L.C.) boten wir dem Publikum neben bewährten Stücken auch einiges an neuen Stücken.

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Thomas Fischer verleiht Flügel
Da der Chorleiter des Schüler-Eltern-Lehrer-Chors, Thomas Fischer, sich beim Versuch, Sport zu treiben, eine Verletzung am linken Fuß zugezogen hat, musste er seinen Flügel an seinen Ersatzmann Christian Scheike verleihen. Dieser hat ihn würdig vertreten, so dass das Konzert wie geplant seinen Lauf nehmen konnte.

Der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor eröffnete das Konzert mit seiner ersten Darbietungsreihe mit dem Stück „Close to you“, bei dem der Chorleiter beim Arrangieren selbst Hand angelegt hat.

Es folgten die Stücke „She’s the one“, „Girl of Ipanema“, „Just the two of us“. Mit dem letzten Stück in der ersten Darbietungsreihe des Chors, „Tubthumping“, zog der Chor das Publikum letztendlich völlig in den Bann.

DO-Ton spielt auf

Wir eröffneten unsere Darbietungsreihe mit dem schon vom letzten Konzert bekannten „Moment for Morricone“, eine Ohrenfreude nicht nur für Westernfans. Unsere Sängering Ina überzeugte jedoch nicht nur bei Morricone, sondern auch als Musical-Sängerin. Konkret ging es hier um das Stück „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“.

Im darauf folgenden Grönemeyer-Medley glänzte unser Schlagzeuger Thomas mit einem ganz ohne Not aus dem Ärmel geschüttelten Schlagzeugsolo von immerhin fast 2 Minuten Länge. Im gleichen Stück hatte auch unser Dirigent ein Solo, doch leider stellte sich heraus, dass er sein Instrument vergessen hatte, die Trillerpfeife für „Mambo“, jedoch wurde auch hier glücklicherweise kurzfristig ein adäquater Ersatz gefunden. Den Abschluss der ersten Darbietungsreihe bildete schließlich das auf unserem letzten Jahreskonzert uraufgeführte „Deep Purple“-Medley, diesmal mit völlig korrekt ausgeführtem „Ta-ti-ha-ta-ta-ta“ der Saxophone.

S.E.L.C – Nach der Pause

Nach der Pause begann zunächst wieder der Chor mit seiner zweiten Darbietungsreihe. Zur allgemeinen Überraschung tauchte schließlich doch noch der verschollen geglaubte Chorleiter Thomas „Klumpfuß“ Fischer auf, um den Chor für den zweiten Teil des Konzertes zu beflügeln. Zunächst bekam das Publikum im Stück „Seasons of Love“ musikalisch genau vorgerechnet, aus wievielen Minuten ein Jahr besteht. Im Anschluss daran wurde mit dem Stück „Mad World“ an verschiedene verrückte Erlebnisse des Chorleiters erinnert.

Der Chor sang anschließend „He is always close to you“, in dem sich Nico Groß das erste Mal mit Gesangseinwürfen hervorhob. Abschließend brachte der Chor mit „Let me entertain you“ das Publikum in Wallung und beendete damit seine Darbietungsreihe würdig.

DO-Ton sucht den Supersolisten

DO-Ton begann seine zweite Darbietungsreihe zunächst mit „Crime Time“, einem Medley aus den bekannten TV-Serien „Tatort“, „Derrik“ und „Ein Fall für zwei“. Rosenstolz-Interpretin Lea Wulfert trumpfte anschließend im Stück „Ich bin ich“ auf und verführte das Publikum gekonnt zum Mitklatschen.

Die Herzen vieler junger Damen eroberte sich Robert Mitscherling im Stück „You raise me up“, in dem auch nocheinmal Nico groß raus kam. Im Anschluss wurde es nocheinmal „schnell und geil“ mit dem Stück „Funk Attack“, welches wir erst vor kurzer Zeit auf dem letzten Probenwochenende einstudiert hatten. Den Abschluss bildet das Stück „Happy Xmas“ von John Lennon.

Mit diesem Konzert und dem Zusammenschnitt  beenden wir die diesjährige Saison und wünschen all unseren Fans und Mitspielern eine frohe und gesegnete Weihnacht und ein gutes neues Jahr 2012.

 

PS: Am 10.03.2012 sehen wir uns wieder – Termin vormerken (Infos unter Konzerte/Termine)

 

Was machen 30 Erwachsene und Fast-Erwachsene ein ganzes Wochenende lang an einem idyllisch gelegenen See am Nordrand des schönen Ruhrgebiets? Ein direktes Wellness-Wochenende war es nicht, und auch nicht wirklich ein Schlemmer-Wochenende mit Sterneköchen. Statt dessen war es der Versuch, im Rahmen unseres Probenwochenendes den Cappenberger See bei Lünen mit Hilfe von geradem und gebogenem Blech unterschiedlichster Größen sowie Holzstielen mit Löchern unter Dauerbeschallung zu setzen.

Absolutes Highlight in jeder Beziehung – insbesondere in Punkto Lautstärke – war das Einproben des Deep Purple-Medleys, an dem Ritchie Blackmore richtig Spaß gehabt hätte. Der Preis für das beste Solo geht an Sabine, die gezeigt hat, dass manche Sachen eben nur aus einem Saxophon so richtig gut klingen. Bei einer gefühlten Taktrate von 250 hatte Michael auch so richtig viel mit seinem Zeigestock zu tun, und es sah zeitweise so aus, als würde er bis an die Decke hüpfen. Wir gehen davon aus, dass wir gut auf der anderen Seite des Sees zu hören waren – Cappenberger – wir hoffen euch hat das kleine Konzert gefallen.

Dann war da noch die Konfirmandentruppe aus dem Seminarraum nebenan, bei der wir uns herzlich bedanken und auch entschuldigen müssen. Wir hoffen, ihr konntet trotz Geräuschkulisse arbeiten. Und es tut uns wirklich aufrichtig leid, dass wir ausgerechnet während eurer Messe unser “Spiel mir das Lied vom Tod” von Ennio Morricone einstudiert haben. Bei diesem Stück geht besonders Jürgens bedrohlicher Sound mit dem Bariton-Saxophon unter die Haut, genau wie Inas Stimme, die auch Gläser zerspringen lassen könnte.

Beim Proben von “I will survive” geht der Preis an Martin für die beste Disko-Tuba! Da muss Hartmut demnächst seinen E-Bass deutlich lauter stellen, wenn er gehört werden möchte. Und auch bei “I will survive” wieder ein wunderschön expressives Saxophon-Solo von Ursula! Zusammen mit der La – La – La – La Gesangseinlage der ganzen Truppe ist das Ding ein echter Gassenhauer.

Etwas exotischer war das Loreley-Lied für chinesische Handelsdelegationen, bei dem einem schon beim Ansehen des Notenblattes schwindelig werden konnte. Aber das Blatt konnten wir ja bis auf Weiteres erstmal wieder abgeben. Und der Ausflug ins Funkige war nicht schlecht – kommt sicher in einem unserer nächsten Auftritte.

Noch lange nicht alles

Weit gefehlt, wer denkt, das wären die einzigen Highlights gewesen. Unser großer Dank geht an Andreas, der die Biervorräte herbeigeschafft hat und der als Bier-Transport-Meister in die Do-Ton-Annalen eingeht. Wie gewohnt bekommen Corinna und Claudia den Titel “Zuerst-Bierflaschen-Öffner(innen)”. Und in diesem Zusammenhang sollen auch die Getränke-Kontributionen von Roger (Holunder-Aufgesetzter) und Manuela (irgendwas mit Zitrone und Wodka) nicht unerwähnt bleiben, die zum freudigen Verlauf des Abends ihren Beitrag geleistet haben.

Hinsichtlich Abendunterhaltung geht der Preis für die beste Tanz- und Gesangs-Animation an Hazel, die den ersten sechsstimmigen Kanon mit 5 Gruppen hinbekommen hat. Hier ist er nochmal:

Samba chill, samba Brazil/
Rio de Janeiro dancing all the night
Rio de Janeiro black as well as white
/Samba de Brazil, samba/
/Samba de Brazil, samba/

Also, ein wirklich abgerundetes Wochende. Die Ergebnisse sind bei unserem nächsten Konzert zu begutachten, am 10. Oktober um 17 Uhr in der Markus Gemeinde, Gut-Heil-Str. 12, Dortmund. Wir hoffen auf zahlreiche Besucher!

Einstudierte Stücke (Links sind nicht von uns – aber so ähnlich bekommen wir es sicher auch – bald – hin)

Zur Jugendherberge

Vielleicht noch ein Hinweis zur Jugendherberge Cappenberger See , die wirklich sehr schön liegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch ein Probenwochenende dort verbringen, ist aber eher gering. Der Grund ist die Kombination aus

  • Korkgeld-Eintreibung
  • Essensversorgung- und Qualität
  • Geringer Anzahl an Waschgelegenheiten
  • Sehr geringer Anzahl an Stromversorgungsmöglichkeiten
  • Verhältnis Bettenanzahl zu Zimmergröße

Das hatten wir auch schon besser. Nichtsdestotrotz ein absolut gelungenes Wochenende!